Die gallorömischen Überreste
Überreste, die vom Alltag zeugen
Nach der Niederlage von Vercingetorix wurde das Oppidum von Alesia nicht zerstört und blieb weiterhin bewohnt. Im Laufe des 1. Jahrhunderts n. Chr. entwickelte sich dort eine blühende gallorömische Stadt nach dem von Rom im gesamten Reich verbreiteten Vorbild, insbesondere dank der Tätigkeit von Handwerkern, die auf die Bearbeitung von Bronze spezialisiert waren. Die Einwohnerzahl lässt sich damals auf einige Tausend Menschen schätzen.
Von dieser antiken Stadt, die im 5. Jahrhundert verlassen wurde, sind heute nur noch ebenerdige Überreste erhalten. Sie entsprechen den Fundamenten und den unterirdischen Strukturen der Denkmäler und Wohnhäuser, die über mehrere Jahrhunderte hinweg errichtet wurden.
Die verlassene Stadt wurde zu einem Steinbruch, und ihre verschiedenen Gebäude wurden im Laufe der Jahrhunderte abgetragen, unter anderem zugunsten des heutigen Dorfes Alise-Sainte-Reine, das am Südhang des Hügels liegt.
Bei einem Spaziergang durch die antiken Straßen dieser Ruinen, die 3 km vom Museum entfernt liegen, können Sie in den Alltag ihrer Bewohner eintauchen.
Das Theater
Es stammt aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. und bot Platz für etwa 5.000 Zuschauer, die auf heute nicht mehr vorhandenen Sitzreihen Platz nahmen.
Der Tempel
Er war sicherlich Jupiter geweiht und ist das Hauptheiligtum der Stadt. Umgeben von seinem heiligen Bezirk befindet er sich in einem umfriedeten Bereich, in dem die religiösen Zeremonien stattfinden.
Die zivile Basilika
Sie wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut und besteht aus einem großen rechteckigen Saal sowie halbrunden Apsiden, in denen Versammlungsräume für Gerichte und die lokale Verwaltung untergebracht waren.
Der öffentliche Platz
Dieser zentrale Platz dient als Treffpunkt und Marktplatz.
Das D’Ucuetis-Denkmal
Es ist das Gebäude der Zunft der Metallhandwerker und der Schrein ihrer Schutzgötter.
Die Handwerks- und Wohnviertel
Hier kann man die Keller der Häuser, die gepflasterten Straßen und die Brunnen sehen, die die Wasserversorgung sicherstellten.
Die vier Jahreszeiten von Alésia
Erkunden Sie mit einem Tablet die Überreste und begeben Sie sich auf eine Zeitreise, um das gallorömische Alésia so zu entdecken, wie Sie es noch nie gesehen haben!
Schlendern Sie durch die Straßen und entdecken Sie die Architektur, die Stadtplanung und den Alltag der damaligen Bewohner! An jeder Station führt Sie ein Spiel für die ganze Familie in die Techniken der Archäologie ein: Sie sind der Archäologe!