Die Statue von Vercingetorix
In der Nähe der gallorömischen Überreste erregt die kolossale Statue des Vercingetorix, die 6,60 m hoch ist und auf einem 7 m hohen Sockel aus Granit aus Saulieu und Kalkstein aus Pouillenay steht und vom Architekten Eugène Viollet-le-Duc entworfen wurde, große Bewunderung!
Dieses von Napoleon III. in Auftrag gegebene Werk aus gehämmertem und vernietetem Kupferblech, das an den Erfolg der archäologischen Ausgrabungen in Alésia erinnern soll, steht seit 1865 westlich des Mont Auxois in der Gemeinde Alise-Sainte-Reine. Der Bildhauer Aimé Millet stellt den besiegten Vercingetorix dar – resigniert, aber stolz, in einer nachdenklichen Haltung. Dies steht in gewissem Widerspruch zu dem auf dem Sockel eingravierten Satz: „Das vereinte Gallien, das eine einzige Nation bildet und von einem gemeinsamen Geist beseelt ist, kann der ganzen Welt trotzen – Napoleon III. zum Gedenken an Vercingetorix“.
Eine zeitgenössische Analyse dieser Statue offenbart zahlreiche anachronistische Elemente und eine Darstellung der Gallier, die heute durch archäologische Funde und die Neuinterpretation antiker Texte widerlegt wird.
Die Statue ist das ganze Jahr über frei zugänglich.