Ausstellung „César, Alle Wege führen nach Rom“

Staffel II

Was geschah mit Julius Cäsar nach seinem Sieg bei Alesia? Mit seinen Legionen setzte er seine Eroberungspolitik in Ägypten, Afrika und Spanien fort, um die uneingeschränkte Macht zu erlangen. Er besiegte seine Rivalen, schloss diplomatische Bündnisse und kehrte triumphierend nach Rom zurück. Dem Volk nahestehend, doch von seinen Vertrauten verraten, nimmt sein Leben ein tragisches Ende. Als Politiker und Feldherr, zugleich bewundert und verhasst, oft zu Unrecht als Kaiser angesehen, hat er seit jeher die Mächtigen fasziniert: Karl V., Sultan Süleyman II., Heinrich IV., Ludwig XIV., Napoleon I., Christina von Schweden, Napoleon III. … und ist heute eine der berühmtesten Persönlichkeiten der Antike.

Eine Ausstellung, die es in Frankreich noch nie gegeben hat

Julius Cäsar, dem in Frankreich selten große Ausstellungen gewidmet werden, steht hier im Mittelpunkt eines Ausstellungsparcours, der sich durch seinen Anspruch und seinen Ansatz auszeichnet. „César, alle Wege führen nach Rom“ zeichnet sich durch eine originelle Interpretation der Figur Cäsars aus, die sich auf die Konstruktion seines Bildes und sein Nachleben von der Antike bis zur Neuzeit konzentriert.

Die Ausstellung stützt sich auf eine reichhaltige ikonografische Sammlung, die Münzen, Gemälde und Stiche vom 17. bis zum 19. Jahrhundert umfasst und aus renommierten französischen und ausländischen Institutionen stammt. Diese Werke veranschaulichen, wie sich die Figur Cäsars im Laufe der Jahrhunderte herausgebildet, verbreitet und fortgeführt hat.

Zu den Leihgebern zählen insbesondere das Museum für moderne Kunst in Bologna, das Nationalmuseum im Schloss von Compiègne, das Kunstmuseum von Nantes, das Archäologische Museum von Dijon, das Städtische Museum Ducastel-Vera in Saint-Germain-en-Laye, das Schloss von Cormatin, das Musée de Picardie in Amiens, die Bibliothèque-Médiathèque von Semur-en-Auxois, das Musée des Beaux-Arts in Arras, das Musée départemental Georges de La Tour in Vic-sur-Seille, das Musée Denon in Chalon-sur-Saône, das Kunstmuseum – Hôtel Fayet in Béziers sowie das Kunst- und Geschichtsmuseum von Clamecy.

Die Ausgabe 2026 der Ausstellung wird zudem durch die außergewöhnliche Leihgabe eines bisher unveröffentlichten Werks aus den Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel bereichert, was den einzigartigen und internationalen Charakter dieser Ausstellung noch unterstreicht.

Eine Ausstellung für alle Altersgruppen

Die Ausstellung „Cäsar – Alle Wege führen nach Rom“ bietet eine immersive und lehrreiche Inszenierung, die sich an ein breites Publikum richtet. Durch ihren innovativen Ansatz fesselt sie sowohl junge Besucher als auch Geschichtsinteressierte und verbindet Erzählung, historische Exponate und immersive Technologien, um eine dynamische Erkundung der wichtigsten Stationen im Leben von Julius Cäsar zu ermöglichen.

César als Playmobil®-Figur

Für die Jüngsten, aber nicht nur für sie (!), bieten „Playmobil®-Inszenierungen“, die entlang des Rundgangs in die Einrichtung integriert sind, spielerische und lehrreiche Pausen. Diese nachgestellten Szenen bereichern die Erzählung und machen sie für Kinder auf einfache und anschauliche Weise zugänglich.

Ausstellung von Figuren aus Privatsammlungen. Mit freundlicher Genehmigung von PLAYMOBIL® France. Diese Ausstellung wird weder von PLAYMOBIL® gesponsert noch organisiert.

Das Forum

Dieser abschließende Bereich der Ausstellung rundet den Rundgang durch ein interaktives und spielerisches Angebot ab, das insbesondere Spiele für Kinder umfasst. Über einen Touchscreen-Tisch kann man auf die Fotogalerie der Ausstellung und auf Aktivitäten für Kinder zugreifen, während eine illustrierte Panoramaansicht des antiken Roms einen spektakulären und lehrreichen Einblick in die noch heute sichtbaren Überreste bietet.

Ein spielerisches Abenteuer für junge Besucher

Anlässlich der Ausstellung „César – Alle Wege führen nach Rom“ bietet der MuséoParc Alésia zwei brandneue Spielhefte an, die von Laurette Architecte entworfen wurden und sich an Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren sowie von 7 bis 12 Jahren richten. Die Kleinsten begeben sich auf die Suche nach Césars verlorenem Kuscheltier und entdecken dabei die Tiere seines Alltags, während die Größeren dem Elefanten, dem historischen Führer, folgen, um das Leben des berühmten römischen Feldherrn zu erkunden. Diese interaktiven Materialien, die Spiele, Entdeckungen und Aktivitäten zum Mitnehmen verbinden, laden die jungen Besucher dazu ein, auf spielerische und lehrreiche Weise in die Geschichte einzutauchen. Eine bereichernde Initiative, um Kinder schon von klein auf für die Antike zu sensibilisieren.